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am Freitag,
09.01.2004 fand eine gemeinsame Pressekonferenz dieses Bündnisses aus
Lehrern, Schülern und Eltern in München statt. Mehr dazu erfahrt ihr
>hier!
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gemeinsame
Presse-Information von
auch hier als PDF-Dokument abrufbar!
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Gemeinsamer Protest gegen den Qualitätsabbau
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im bayerischen Bildungssystem
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So kann
die Schule der Zukunft nicht gestaltet werden! Vertreter der
Lehrerverbände im Bayerischen Beamtenbund und der Gewerkschaft
Erziehung und Wissenschaft, die organisierte Elternschaft und
Schülervertreter wenden sich in großer Sorge um die Bildungsqualität
in Bayern erstmals gemeinsam an die Öffentlichkeit. Die
angekündigten Maßnahmen führen zu einer beispiellosen
Verschlechterung der Arbeitsbedingungen an den Schulen für Schüler
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und
Lehrer. Dies wird wiederum mit Sicherheit zu einem deutlichen
Qualitätsverlust führen. Diese Maßnahmen stehen im offenen
Widerspruch zur angekündigten Qualitätsoffensive. Die angekündigte
Arbeitszeiterhöhung erfolgte entgegen fester Absprachen mit der
Staatsregierung. Diese hatte zugesichert, während der Laufzeit des
1998 eingerichteten Arbeitszeitkontos keine zusätzlichen
Arbeitszeiterhöhungen anzuordnen. Dieser Vertrauensbruch hat in den
bayerischen Schulen Spuren hinterlassen.
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Nein zur unpädagogischen Schulreform
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auf dem Rücken der Schüler und Lehrer!
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Im
Anschluss an eine Sitzung in München wiesen die Sprecher von 500.000
Eltern, der bayerischen Schüler und von 100.000 Lehrern am Montag
darauf hin, dass so die Schule der Zukunft nicht gestaltet
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werden
kann. Die Vertreter von Eltern, Lehrern und Schülern fordern, auf
die angekündigten Arbeitszeiterhöhungen zu verzichten. Der
pädagogische Idealismus der Lehrerinnen und Lehrer kann nicht auf
Dauer rücksichtslos ausgebeutet werden. Auch die Schülerinnen und
Schüler sind nicht beliebig belastbar. Diese Grenze ist mit 38
Wochenstunden, anschließenden Hausaufgaben und Vorbereitungen auf
Schulaufgaben überschritten. Die völlig überstürzte und
konzeptionslose Verkürzung des Gymnasiums würde dabei einen
unvorbereiteten und undurchdachten massiven Eingriff in die Lern-
und Arbeitsbedingungen an den bayerischen Schulen bedeuten. Die
Vertreter kündigten an, sich entschlossen und geschlossen mit langem
Atem für eine echte Verbesserung bayerischer Schulqualität
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einzusetzen.
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