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Argumentationshilfe: Achtjähriges Gymnasium ...
--> In anderen Industrieländern reichen zwölf Jahre zur allgemeinen
Hochschulreife.
Stimmt nicht!
Nur in Belgien wird die allgemeine Hochschulreife nach zwölf Jahren
verliehen. In den anderen Industrieländern erreicht man nur eine
fachgebundene oder eingeschränkte Hochschulreife
--> Am Gymnasium gibt es viel zu viel Leerlauf, vor allem in der
Kollegstufe, in Wirklichkeit werden doch heute gar keine vollen neun
Jahre unterrichtet.
Stimmt nicht!
Zum einen erfordert die Kollegstufe am meisten Arbeitseinsatz von den
SchülerInnen. Außerdem treffen die Kürzungen bzw. Verdichtungen vor
allem die Jahrgangsstufen sieben bis elf, also gerade die
stoffintesivsten Jahrgänge.
--> Eine Verkürzung des Gymnasiums wird Struktur und Qualität des
deutschen Bildungswesens nicht tangieren
Stimmt nicht!
Die erste mittelfristige Konsequenz ist die Einführung von
Hochschuleingangsprüfungen. Die meisten VerkürzungsbefürworterInnen
sind auch Anhänger der Eingangsprüfungen. Sie sind gar nicht am Erhalt
der Abiturqualität interessiert. Die Eingangsprüfungen sind eine
weitere Reduzierung der sozialen Chancengerechtigkeit.
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--> Durch die
bei G8 eingeplanten Intensivierungsstunden werden die SchülerInnen
stärker individuell gefördert
Stimmt nicht!
Bei den G8 Schulversuchen mussten die Intensivierungsstunden zum
Behandeln des eigentlich in den normalen Stunden zu vermittelnden
Lernstoffs benutzt werden.
--> Der erhöhte Leistungsdruck motiviert die SchülerInnen zu
Höchstleistungen.
Stimmt nicht!
Der durch den Leistungsdruck verursachte Stress ist für die
SchülerInnen keineswegs eine Motivation. Der Spaß am Lernen wird auf
ein Minimum reduziert und die SchülerInnen resignieren.
--> Die Schulzeitverkürzung muss zur Stärkung der Wirtschaft
vollzogen werden
Stimmt nicht!
Schulzeit sollte sich nicht an wirtschaftlichen Interessen
orientieren, sondern am besten nach der individuellen Begabung der/des
einzelnen SchülerIn von dieser/diesem entschieden werden.
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